Wer Care übernimmt, bewegt sich anders durch Stadt und Alltag. Diese Perspektive sichtbar zu machen, verändert, was wir planen – und für wen.
Care-Arbeit führt selten auf direktem Weg von A nach B. Begleitung, Versorgung, Einkäufe und Beruf erzeugen komplexe Wegeketten. Du lernst, diese räumlichen Abläufe sichtbar zu machen und planerisch zu lesen.
Beleuchtung, Übersichtlichkeit, Belebung, Orientierung und Zugänglichkeit beeinflussen, ob Menschen sich selbstverständlich durch einen Raum bewegen können. Du lernst Kriterien kennen, mit denen sich solche Situationen untersuchen lassen.
Entfernungen, Öffnungszeiten, Infrastruktur und Erreichbarkeit bestimmen mit, wie aufwendig Care-Arbeit im Alltag wird. Du untersuchst, wie räumliche Strukturen diese Arbeit erleichtern oder zusätzlich erschweren.
Normen, Maßstäbe und etablierte Abläufe beruhen auf bestimmten Annahmen über Nutzer und Alltag. Wir schauen darauf, wo dadurch Bedürfnisse übersehen werden und welche Fragen in frühen Planungsphasen fehlen.
Du lernst Methoden aus Forschung und Praxis kennen: Mapping von Alltagswegen, Wahrnehmungs- und Sicherheitsanalysen sowie Leitfragen für Entwurf, Konzept und Wettbewerb.
Planen für Frauen & Care zertifiziert für deinen Berufsalltag mit 2,5 anerkannten Fortbildungspunkten der Architektenkammer.
Ob ein Raum funktioniert, zeigt sich nicht nur im Entwurf. Es zeigt sich daran, wie Menschen ihn im Alltag erreichen, nutzen, durchqueren und mit anderen Aufgaben verbinden können.
Planen für Frauen & Care zeigt dir, wie du Care, Mobilität und Sicherheit als planerische Kriterien einordnest und in Entwurf, Prozess und Beteiligung integrierst.
– besser verstehen, wie Care-Arbeit, Mobilität, Sicherheit und zeitliche Abläufe räumliche Nutzung beeinflussen
– erkennen, an welchen Stellen in bestehenden Planungsprozessen Perspektiven und Bedürfnisse übersehen werden
– komplexe Alltagswege und Care-Zeit-Raum-Beziehungen analysieren können
– Wahrnehmungs- und Sicherheitskriterien für die räumliche Analyse kennenlernen
– Mapping und konkrete Leitfragen in Entwurf, Konzept und Wettbewerb einsetzen können
– Argumente und Fachbegriffe kennen, um Gender- und Care-Perspektiven in Teams, Büros und Gremien einzubringen
– Gebäude, Freiräume, Quartiere oder städtische Räume planst und unterschiedliche Nutzungsrealitäten fundierter berücksichtigen möchtest
– dich fragst, welche räumlichen Auswirkungen Care-Arbeit tatsächlich hat
– verstehen möchtest, warum bestimmte Bedürfnisse in klassischen Planungsprozessen häufig unsichtbar bleiben
– Gendergerechtigkeit und soziale Nachhaltigkeit stärker in deine fachliche Arbeit integrieren möchtest
– konkrete Analyse- und Entwurfsmethoden statt rein theoretischer Diskussion suchst
– diese Themen gegenüber Kolleg, Auftraggeber oder in Gremien fachlich begründen möchtest
– 2 Stunden Live-Workshop via Zoom
– Kammeranrechnung mit Kammerpunkten
– Grundlagen zu Gender, Care, Mobilität, Sicherheit und räumlicher Wirkung
– Erkenntnisse aus Forschung und konkrete Beispiele aus der Planungspraxis
– Methoden zum Mapping von Alltagswegen und Wegeketten
– Ansätze zur Analyse von Care-Zeit-Raum-Beziehungen
– Wahrnehmungs- und Sicherheitsroutinen für die räumliche Analyse
– Leitfragen für Entwurf, Konzept, Wettbewerb und Beteiligung
– partizipative Methoden zur Einbindung unterschiedlicher Nutzer
– Raum für Austausch und Fragen aus der eigenen Planungspraxis
– Aufzeichnung des Workshops im Anschluss
– Konzeption und inhaltliche Leitung: Dr. Isabel Zintl. Umsetzung: Henriette Lutz
– du arbeitest in Architektur, Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur oder einer angrenzenden Planungsdisziplin
– du beschäftigst dich mit Entwurf, Stadt- oder Freiraumplanung, Wettbewerben oder Beteiligungsprozessen
– du möchtest Care, Mobilität und Sicherheit stärker als planerische Kriterien berücksichtigen
– du suchst fachliche Methoden, mit denen sich unterschiedliche Alltagsrealitäten räumlich erfassen lassen
– du möchtest bestehende Planungsroutinen und Annahmen über Nutzer kritisch überprüfen
– du willst soziale und räumliche Fragen stärker mit deiner täglichen Planungspraxis verbinden
Planen für Frauen & Care wird von der der Architektenkammer Baden-Württemberg mit 2,5 Punkten anerkannt. Die Fortbildungspunkte werden in der Regel von allen deutschen Architektenkammern anerkannt, da entsprechende Vereinbarungen bestehen; die endgültige Anerkennung ist jedoch von den Teilnehmenden individuell bei ihrer zuständigen Kammer vorab zu klären.
Fortbildungspunkte werden nur bei der Teilnahme an der Live-Veranstaltung vergeben.
Wer nur das untersucht, was bisher selbstverständlich abgefragt wird, reproduziert auch die gleichen blinden Flecken. Andere Perspektiven verändern deshalb bereits die Analyse – lange vor dem Entwurf.

Dozentin
Henriette Lutz forscht und lehrt zur Architektur aus sozialen und gesellschaftspolitischen Perspektiven. Sie beschäftigt sich mit Fragen rund um das Wohnen und den öffentlichen Raum mit Fokus auf Care, Diversität und räumlicher Gerechtigkeit.

Gründung & Leitung
Gründerin, Wissenschaftlerin und Unternehmerin. Sie verbindet Architektur, Nachhaltigkeit, Gesundheit und neue Arbeitsformen und setzt sich besonders für die Perspektiven von Frauen in Architektur und Planung ein.
Damit du Gender und Care nicht nur mitdiskutierst, sondern konkrete Kriterien und Methoden in deiner eigenen Planung anwenden kannst.
Kammeranrechnung Workshop
Alle Käufe sind final, kein Umtausch oder Erstattung möglich.
„Ich habe verstanden, dass ich nicht lauter werden muss, um klarer aufzutreten. Das hat bei mir wirklich etwas verändert.“
Anna M., 34 – Architektin
„Viele Situationen aus meinem Arbeitsalltag wurden plötzlich greifbar. Vor allem nehme ich mit, wie ich Grenzen klarer kommunizieren kann, ohne mich ständig erklären zu müssen.“
Miriam B., 41 – Innenarchitektin
„Es war erleichternd zu merken, dass viele meiner Erfahrungen nicht nur mit mir zu tun haben. Ich hab mich in Workshop gut aufgehoben gefühlt und toll, dass ich damit nicht allein bin.“
Leonie A., 29 – Architektin und Stadtplanerin
„Gerade auf der Baustelle habe ich oft das Gefühl, mich erst beweisen zu müssen. Damit bin ich nicht allein.“
Sarah S., 49 – Architektin
„Kein ‚Du musst selbstbewusster werden‘, sondern ein sehr differenzierter Blick auf die Realität von Frauen in unserer Branche. Genau das fand ich besonders wertvoll.“
Katharina, 45 – Stadtplanerin
„Der Austausch mit den anderen Frauen war für mich fast genauso wichtig wie die Inhalte. Vieles, womit ich im Berufsalltag kämpfe, konnte ich danach anders einordnen.“
Nina, 36 – Studium Innenarchitektur
Frauen im Netzwerk von Women&Architecture
Wir unterstützen Gründer:innen und Unternehmen ab der ersten Idee
Die Community von Women & Architecture ist eines der größten unabhängigen Netzwerke für Frauen und Mütter in Architektur und Planung. Über 850 Mitglieder vernetzen sich hier, teilen Erfahrungen, unterstützen sich gegenseitig und tauschen Wissen aus.
Kammeranrechnung Workshop
Alle Käufe sind final, kein Umtausch oder Erstattung möglich.
Wer Care übernimmt, bewegt sich anders durch Stadt und Alltag. Diese Perspektive sichtbar zu machen, verändert, was wir planen – und für wen.
Care-Arbeit führt selten auf direktem Weg von A nach B. Begleitung, Versorgung, Einkäufe und Beruf erzeugen komplexe Wegeketten. Du lernst, diese räumlichen Abläufe sichtbar zu machen und planerisch zu lesen.
Beleuchtung, Übersichtlichkeit, Belebung, Orientierung und Zugänglichkeit beeinflussen, ob Menschen sich selbstverständlich durch einen Raum bewegen können. Du lernst Kriterien kennen, mit denen sich solche Situationen untersuchen lassen.
Entfernungen, Öffnungszeiten, Infrastruktur und Erreichbarkeit bestimmen mit, wie aufwendig Care-Arbeit im Alltag wird. Du untersuchst, wie räumliche Strukturen diese Arbeit erleichtern oder zusätzlich erschweren.
Normen, Maßstäbe und etablierte Abläufe beruhen auf bestimmten Annahmen über Nutzer und Alltag. Wir schauen darauf, wo dadurch Bedürfnisse übersehen werden und welche Fragen in frühen Planungsphasen fehlen.
Du lernst Methoden aus Forschung und Praxis kennen: Mapping von Alltagswegen, Wahrnehmungs- und Sicherheitsanalysen sowie Leitfragen für Entwurf, Konzept und Wettbewerb.
Planen für Frauen & Care zertifiziert für deinen Berufsalltag mit 2,5 anerkannten Fortbildungspunkten der Architektenkammer.
Ob ein Raum funktioniert, zeigt sich nicht nur im Entwurf. Es zeigt sich daran, wie Menschen ihn im Alltag erreichen, nutzen, durchqueren und mit anderen Aufgaben verbinden können.
– besser verstehen, wie Care-Arbeit, Mobilität, Sicherheit und zeitliche Abläufe räumliche Nutzung beeinflussen
– erkennen, an welchen Stellen in bestehenden Planungsprozessen Perspektiven und Bedürfnisse übersehen werden
– komplexe Alltagswege und Care-Zeit-Raum-Beziehungen analysieren können
– Wahrnehmungs- und Sicherheitskriterien für die räumliche Analyse kennenlernen
– Mapping und konkrete Leitfragen in Entwurf, Konzept und Wettbewerb einsetzen können
– Argumente und Fachbegriffe kennen, um Gender- und Care-Perspektiven in Teams, Büros und Gremien einzubringen
– Gebäude, Freiräume, Quartiere oder städtische Räume planst und unterschiedliche Nutzungsrealitäten fundierter berücksichtigen möchtest
– dich fragst, welche räumlichen Auswirkungen Care-Arbeit tatsächlich hat
– verstehen möchtest, warum bestimmte Bedürfnisse in klassischen Planungsprozessen häufig unsichtbar bleiben
– Gendergerechtigkeit und soziale Nachhaltigkeit stärker in deine fachliche Arbeit integrieren möchtest
– konkrete Analyse- und Entwurfsmethoden statt rein theoretischer Diskussion suchst
– diese Themen gegenüber Kolleg, Auftraggeber oder in Gremien fachlich begründen möchtest
– 2 Stunden Live-Workshop via Zoom
– Kammeranrechnung mit Kammerpunkten
– Grundlagen zu Gender, Care, Mobilität, Sicherheit und räumlicher Wirkung
– Erkenntnisse aus Forschung und konkrete Beispiele aus der Planungspraxis
– Methoden zum Mapping von Alltagswegen und Wegeketten
– Ansätze zur Analyse von Care-Zeit-Raum-Beziehungen
– Wahrnehmungs- und Sicherheitsroutinen für die räumliche Analyse
– Leitfragen für Entwurf, Konzept, Wettbewerb und Beteiligung
– partizipative Methoden zur Einbindung unterschiedlicher Nutzer
– Raum für Austausch und Fragen aus der eigenen Planungspraxis
– Aufzeichnung des Workshops im Anschluss
– Konzeption und inhaltliche Leitung: Dr. Isabel Zintl. Umsetzung: Henriette Lutz
– du arbeitest in Architektur, Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur oder einer angrenzenden Planungsdisziplin
– du beschäftigst dich mit Entwurf, Stadt- oder Freiraumplanung, Wettbewerben oder Beteiligungsprozessen
– du möchtest Care, Mobilität und Sicherheit stärker als planerische Kriterien berücksichtigen
– du suchst fachliche Methoden, mit denen sich unterschiedliche Alltagsrealitäten räumlich erfassen lassen
– du möchtest bestehende Planungsroutinen und Annahmen über Nutzer kritisch überprüfen
– du willst soziale und räumliche Fragen stärker mit deiner täglichen Planungspraxis verbinden
Planen für Frauen & Care wird von der der Architektenkammer Baden-Württemberg mit 2,5 Punkten anerkannt. Die Fortbildungspunkte werden in der Regel von allen deutschen Architektenkammern anerkannt, da entsprechende Vereinbarungen bestehen; die endgültige Anerkennung ist jedoch von den Teilnehmenden individuell bei ihrer zuständigen Kammer vorab zu klären.
Fortbildungspunkte werden nur bei der Teilnahme an der Live-Veranstaltung vergeben.
Planen für Frauen & Care zeigt dir, wie du Care, Mobilität und Sicherheit als planerische Kriterien einordnest und in Entwurf, Prozess und Beteiligung integrierst.
Wer nur das untersucht, was bisher selbstverständlich abgefragt wird, reproduziert auch die gleichen blinden Flecken. Andere Perspektiven verändern deshalb bereits die Analyse – lange vor dem Entwurf.

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Women and Architecture ist eine Initiative des Dr. Zintl Institute. Das Format basiert auf langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Frauen und Müttern in Architektur und Planung und verbindet wissenschaftliche Expertise mit praxisnaher Unterstützung.
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